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Zamberlan Schnittschutzstiefel: Erfahrung, Modelle und Klassen

Kurz erklärt: Zamberlan Schnittschutzstiefel sind Forststiefel aus Schio in Italien, gebaut wie hochwertige Bergschuhe: dickes Perwanger®-Leder, GORE-TEX®-Membran, Vibram®-Sohle und eine Aramid-Schnittschutzeinlage nach EN ISO 17249. Unsere Erfahrung aus Verkauf und Beratung: Sie gehören zu den stabilsten und langlebigsten Schnittschutzstiefeln am Markt, sind aber schwer, teuer und fallen klein aus.

  • Aktuell gibt es vier Zamberlan-Modelle mit Schnittschutz: Logger Pro (Klasse 3), Delimber BOA, Wald (beide Klasse 2) und den Kletterstiefel Treelogy 2.0 (Klasse 2).
  • Klasse 2 schützt bis 24 m/s Kettengeschwindigkeit, Klasse 3 bis 28 m/s.
  • Die Forststiefel Logger Pro, Delimber und Wald sind S7S-Sicherheitsstiefel: Zehenschutzkappe, Durchtrittschutz, wasserdicht.
  • Größe: Zamberlan fällt klein aus. Kauf eine Nummer größer, mit dicken Wollsocken bis zu eineinhalb Nummern.
  • Das frühere Modell 5009 Dryad GTX RR wird nicht mehr hergestellt. Der Wald GTX RR ist sein direkter Nachfolger im Sortiment.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Kein Schnittschutzstiefel schützt zu 100 Prozent. Die Schutzklasse muss zur Kettengeschwindigkeit deiner Motorsäge passen, die findest du in der Bedienungsanleitung. Hatte der Stiefel Kontakt mit einer laufenden Kette, musst du ihn austauschen, auch wenn außen kaum etwas zu sehen ist. Welche Schutzausrüstung an deinem Arbeitsplatz vorgeschrieben ist, legt die Gefährdungsbeurteilung fest (in Österreich die Arbeitsplatzevaluierung).

Zamberlan Schnittschutzstiefel: unsere Erfahrung aus der Praxis

Zamberlan ist ein Familienunternehmen aus Schio am Fuß der Dolomiten und baut seit 1929 Berg-, Jagd- und Arbeitsschuhe. Die Schnittschutzstiefel profitieren direkt davon: Sie sind aufgebaut wie ein schwerer Bergstiefel, mit einer Schnittschutzeinlage aus Aramidfasern im Schaft und über dem Vorfuß. Das merkst du vor allem im steilen, nassen Gelände, wo viele reine Forststiefel an ihre Grenzen kommen.

Wir verkaufen und beraten zu Zamberlan seit Jahren. Diese Punkte hören wir von Kunden aus Forst, Baumpflege und Jagd immer wieder, und sie decken sich mit unserem eigenen Eindruck:

Stärken Schwächen
Halt im Gelände: fester Schaft und griffige Vibram®-Sohle, auch am Hang und auf nassem Holz. Gewicht: rund 1 kg pro Schuh bei den Forststiefeln. Wer von leichten Arbeitsschuhen kommt, braucht Eingewöhnung.
Dichtigkeit: GORE-TEX®-Membran plus imprägniertes Leder, das hält auch lange Regentage aus. Preis: Zamberlan liegt im oberen Preisbereich für Schnittschutzstiefel.
Verarbeitung: dickes Perwanger®-Leder, sauber genäht, in Italien gefertigt. Die Stiefel halten mehrere Saisonen. Kleiner Schnitt: Wir empfehlen bei jedem Modell, eine Nummer größer zu bestellen.
Passform: Die Ferse sitzt fest, vorne ist Platz für die Zehen. Das beugt Blasen bei langen Tagen vor. Einlaufzeit: Besonders der steife Logger Pro braucht einige Tage, bis er sich angepasst hat.

„Zamberlan baut Schnittschutzstiefel wie Bergschuhe, und das merkt man am Hang: fester Stand, dichtes Leder und eine Verarbeitung, die mehrere Saisonen hält. Wer eine Nummer größer bestellt und ein paar Tage Einlaufzeit einplant, bekommt einen der stabilsten Forststiefel am Markt.“

– Thomas Kreischer, Inhaber Kreischer Online, Gmunden

Zamberlan 5011 Logger Pro GTX Schnittschutzstiefel im Einsatz bei der Forstarbeit am Waldhang
Der Zamberlan Logger Pro GTX im Steilhang: fester Schaft, griffige Vibram®-Sohle und dichtes Leder.

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Die aktuellen Zamberlan Schnittschutzstiefel im Vergleich

Zamberlan hat seine Forstlinie in den letzten Jahren neu aufgestellt. Den früher sehr beliebten 5009 Dryad GTX RR gibt es nicht mehr. Wer ihn gern getragen hat, findet im 5014 Wald GTX RR das ähnlichste Modell: gleiche Schutzklasse, gleiche Bauweise, aktuelle Norm. Die vier Modelle mit Schnittschutz im Überblick:

Merkmal 5011 Logger Pro 5013 Delimber BOA 5014 Wald 235 Treelogy 2.0
Schnittschutz Klasse 3, 28 m/s Klasse 2, 24 m/s Klasse 2, 24 m/s Klasse 2, 24 m/s
Schutzklasse S7S S7S S7S SB mit Zusätzen
Verschluss Schnürung mit Zurrklauen BOA®-Drehverschluss Schnürung Schnürung, Pull-Up-System
Laufsohle Vibram® Teton, für Spikes und Steigeisen vorbereitet Vibram® Schwarzwald Vibram® Schwarzwald Vibram® Sniper
Steifigkeit steif mittel mittel mittel, gut gedämpft
Gewicht pro Schuh ca. 1.000 g ca. 970 g ca. 1.000 g ca. 790 g
Besonderheit KWF-Profi-geprüft, dreilagiger Schnittschutz Bedienung mit Handschuhen, RECCO®-Reflektor Nachfolger des Dryad, solider Allrounder Karabinerbefestigung für den Seilaufstieg
Ideal für Profi-Forst, Holzernte, Steilhang, Winter Forst und Industrie, häufiges An- und Ausziehen Forst, Waldbesitzer, Brennholz Baumpflege, Arboristen, Seilklettertechnik

Gewichte nach Herstellerangaben für Größe 42 bzw. US 8. Alle Modelle mit GORE-TEX®-Membran, Perwanger®-Leder und Zamberlan Regular Last (Leisten mit festem Fersensitz).

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Schnittschutzklassen 1 bis 4: was die Zahl bedeutet

Die Schnittschutzklasse gibt an, bis zu welcher Kettengeschwindigkeit die Schutzeinlage im Labortest eine laufende Kette stoppt. Geprüft wird nach EN ISO 17249. Im Stiefel stecken dafür mehrere Lagen aus sehr langen Aramidfasern. Trifft die Kette darauf, zieht sie die Fasern heraus, die sich um Kettenrad und Kette wickeln und den Antrieb in Sekundenbruchteilen blockieren.

Klasse 1: 20 m/s

Klasse 2: 24 m/s · Delimber, Wald, Treelogy

Klasse 3: 28 m/s · Logger Pro

Klasse 4: 32 m/s

Maximale Kettengeschwindigkeit, bei der die Schutzeinlage im Test die Kette stoppt.

Klasse Kettengeschwindigkeit Für wen sinnvoll
Klasse 1 bis 20 m/s Mindestschutz. Bei Zamberlan nicht im Programm.
Klasse 2 bis 24 m/s Verbreiteter Standard in Forst und Baumpflege, deckt viele gängige Motorsägen ab.
Klasse 3 bis 28 m/s Profi-Holzernte mit leistungsstarken Sägen und schnelleren Ketten.
Klasse 4 bis 32 m/s Sonderfälle mit sehr schnellen Ketten. Bei Stiefeln selten.

So wählst du richtig: Schau in die Bedienungsanleitung deiner Motorsäge. Dort steht die maximale Kettengeschwindigkeit in m/s. Die Schutzklasse von Stiefel und Schnittschutzhose sollte mindestens so hoch sein. Wichtig: Der Stiefelschaft und die Hose müssen sich überlappen, damit keine Lücke am Knöchel bleibt.

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S7S, SB und KWF: die Kennzeichnung verstehen

Ein Schnittschutzstiefel erfüllt immer zwei Normen: die Sicherheitsschuh-Norm EN ISO 20345 für den Grundschutz und die EN ISO 17249 für den Schnittschutz. Auf dem Etikett findest du beides.

Kennzeichen Bedeutung Bei Zamberlan
S7S Zehenschutzkappe (200 Joule), Durchtrittschutz, antistatisch, Fersendämpfung, profilierte Sohle und ein wasserdichter Schuh nach EN ISO 20345:2022. Das S steht für eine nichtmetallische Durchtrittschutz-Einlage, geprüft mit dem dünneren 3-mm-Nagel. Logger Pro, Delimber, Wald
SB + Zusätze SB ist der Grundschutz mit Zehenschutzkappe. Zusätze wie PL (Durchtrittschutz), WR (wasserdicht) und E (Fersendämpfung) werden einzeln angegeben. Treelogy 2.0 (SB E WR PL SR)
Kettensägen-Symbol + Klasse Schnittschutz nach EN ISO 17249, mit der Klasse (1 bis 4) direkt am Symbol. Alle vier Modelle
KWF-Profi Prüfzeichen des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik. Bewertet zusätzlich zur Norm, wie sich der Stiefel in der professionellen Forstpraxis bewährt. Logger Pro

Das Kürzel GTX im Modellnamen steht für die GORE-TEX®-Membran, RR für den umlaufenden Gummirand (Rubber Rand), der das Leder an der Sohle vor Steinen, Wurzeln und Abrieb schützt.

Zamberlan 5011 Logger Pro GTX RR in Grün vor dem Originalkarton mit Etikett, CE-Kennzeichnung und Kettensägen-Symbol
Auf dem Karton und dem Etikett im Schuh stehen Normen, Schutzklasse und das Kettensägen-Symbol. Beim Logger Pro: S7S und Schnittschutzklasse 3.

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Welcher Zamberlan Schnittschutzstiefel passt zu dir?

Die vier Modelle unterscheiden sich weniger in der Qualität als im Einsatzzweck. Diese Fragen helfen bei der Entscheidung:

  • Du arbeitest beruflich in der Holzernte, oft im Steilhang oder im Winter? Dann ist der Logger Pro die erste Wahl: Klasse 3, steife Sohle für sicheren Stand und vorbereitet für Spikes.
  • Du ziehst die Stiefel oft an und aus oder willst sie mit Handschuhen nachjustieren? Der Delimber BOA lässt sich mit einem Dreh schließen und öffnen.
  • Du bist Waldbesitzer, machst Brennholz oder arbeitest gelegentlich mit der Säge? Der Wald GTX RR ist der günstigste Forststiefel von Zamberlan und deckt das ab.
  • Du kletterst in Bäumen? Der Treelogy 2.0 ist leichter, flexibler und hat eine Befestigung für Steigklemmen am Schuh.

Checkliste vor dem Kauf

  1. Kettengeschwindigkeit prüfen: Klasse des Stiefels mindestens so hoch wie die Kettengeschwindigkeit deiner Säge.
  2. Hose abstimmen: Schnittschutzhose in passender Klasse, Überlappung mit dem Schaft.
  3. Gelände bedenken: Steilhang, Schnee und Eis sprechen für steife Sohle und Spike-Option.
  4. Größe richtig wählen: eine Nummer größer als im Straßenschuh, mit Forstsocken anprobieren.
  5. Vorgaben klären: Bei Arbeit im Betrieb gilt, was die Gefährdungsbeurteilung oder der Auftraggeber verlangt.

Aus unserer Beratung: Es liegt nahe, sicherheitshalber zur Klasse 3 zu greifen, auch wenn die eigene Säge mit Klasse 2 abgedeckt ist. Das ist nicht falsch, aber der Logger Pro ist auch steifer und schwerer. Wer viel geht und wenig im Steilhang arbeitet, ist mit Wald oder Delimber oft zufriedener. Du bist unsicher? Schreib uns, wir helfen dir bei der Auswahl.

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Größe und Passform: Zamberlan fällt klein aus

Die häufigste Frage zu Zamberlan Schnittschutzstiefeln betrifft die Größe. Unsere Erfahrung ist eindeutig: Bestell eine Nummer größer als deinen normalen Schuh. Trägst du dicke Woll- oder Thermosocken, darf es auch eineinhalb Nummern größer sein. Beispiel: Wer sonst Größe 43 trägt, braucht bei Zamberlan meist 44 oder 44,5.

Zamberlan baut die Forststiefel auf seinem Regular Last. Das heißt: fester Halt an der Ferse, ein etwas niedrigerer Rist und mehr Platz im Zehenbereich. Für schmale bis normale Füße passt das sehr gut. Bei sehr hohem Rist oder breitem Vorfuß solltest du gezielt anprobieren.

  • Anprobe am Nachmittag, wenn der Fuß etwas angeschwollen ist.
  • Mit den Socken anprobieren, die du bei der Arbeit trägst.
  • Bergab gehen oder auf eine Schräge stellen: Die Zehen dürfen vorne nicht anstoßen.
  • Die Ferse darf beim Gehen nicht spürbar rutschen.

Mehr Tipps findest du in unserer Größentabelle für Sicherheitsschuhe. Passt es nicht, tauschst du dank 100 Tagen Rückgaberecht einfach um.

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Leder, Membran, Sohle: die Technik im Detail

Perwanger®-Leder mit Hydrobloc®

Das Obermaterial ist vollnarbiges Leder der Südtiroler Gerberei Perwanger, beim Logger Pro 2,6 bis 2,8 mm dick. Zamberlan behandelt es mit Hydrobloc®, einer Imprägnierung, an der Wasser abperlt. Das Leder bleibt dadurch länger trocken, und die Membran darunter muss weniger arbeiten.

GORE-TEX® Performance Comfort

Alle Modelle haben eine GORE-TEX®-Membran. Sie hält Wasser von außen ab und lässt Schweiß als Dampf nach außen. Wie gut das im Alltag funktioniert und wo die Grenzen liegen, erklären wir ausführlich im Beitrag GORE-TEX Sicherheitsschuhe: Erfahrung und Tipps.

Aramid-Schnittschutzeinlage

Zwischen Leder und Futter liegt die Schutzeinlage aus Aramidfasern: zweilagig bei Delimber und Wald, dreilagig beim Logger Pro. Sie schützt den Vorfuß und die Vorderseite des Schafts, also die Bereiche, die bei einem Sägenunfall am häufigsten getroffen werden.

Vibram®-Sohlen

  • Teton (Logger Pro): grobes, tiefes Profil für Matsch und Steilhang. Mit Gewinde für Schraubspikes und einer Aufnahme für Steigeisen.
  • Schwarzwald (Delimber, Wald): speziell für Forstarbeit entwickelt, guter Grip auf Rinde, Wurzeln und Waldboden.
  • Sniper (Treelogy 2.0): flexibler, mit ausgeprägter Kante für Halt am Stamm und auf Ästen.

Zehenschutzkappe aus Aluminium

Die Forststiefel haben eine Kappe aus Aluminium. Sie schützt nach EN ISO 20345 genauso wie Stahl (200 Joule), ist aber leichter. Was die verschiedenen Kappenmaterialien unterscheidet, liest du in unserem Beitrag über Stahlkappen-Sicherheitsschuhe und Alternativen.

Schnittbild eines Zamberlan Forststiefels mit beschrifteten Schichten: Leder, Aramid-Schnittschutz, GORE-TEX-Membran, Aluminiumkappe, Durchtrittschutz und Vibram-Sohle
So ist ein Zamberlan Forststiefel aufgebaut: Unter dem Leder liegen der Aramid-Schnittschutz und die GORE-TEX®-Membran, vorne schützt die Aluminiumkappe, unten der Durchtrittschutz über der Vibram®-Sohle.

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Pflege, Lebensdauer und wann du tauschen musst

Ein gut gepflegter Zamberlan hält bei täglichem Einsatz meist mehrere Saisonen. Die Pflege entscheidet darüber, wie lange das Leder geschmeidig und dicht bleibt.

Das schadet dem Stiefel Das hilft
Trocknen am Ofen oder auf der Heizung Einlegesohle herausnehmen, mit Zeitungspapier ausstopfen, bei Raumtemperatur trocknen.
Eingetrockneter Schmutz und Harz Nach der Arbeit mit Bürste und lauwarmem Wasser reinigen.
Ausgetrocknetes Leder Regelmäßig mit Hydrobloc®-Imprägniercreme oder Hydrobloc®-Spray pflegen.
Nasse Baumwollsocken an langen Tagen Merino-Socken wie die Zamberlan Logger halten den Fuß wärmer und trockener.

Wann muss ein Schnittschutzstiefel ausgetauscht werden?

  • Nach Kontakt mit einer laufenden Kette. Die Aramidfasern sind dann herausgezogen und schützen an dieser Stelle nicht mehr.
  • Wenn das Leder durchgescheuert ist und die Schutzeinlage freiliegt.
  • Wenn die Kappe verformt oder die Sohle bis auf die Zwischensohle abgelaufen ist.
  • Wenn der Stiefel dauerhaft undicht ist, obwohl du ihn gepflegt hast.

Praxis-Tipp von Kreischer Online: Gib dem Stiefel nach einem nassen Tag mindestens eine Nacht zum Trocknen. Wer jeden Tag im Wald ist, fährt mit zwei Paaren im Wechsel am besten: Beide halten deutlich länger, und du startest immer mit trockenen Füßen.

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Zamberlan Schnittschutzstiefel bei Kreischer Online

Alle vier aktuellen Modelle führen wir ab Lager, die Forststiefel in mehreren Farben. Eine Übersicht über alle Marken und Klassen findest du in der Kategorie Schnittschutzstiefel.

Zamberlan 5011 Logger Pro GTX RR Schnittschutzstiefel Klasse 3 in Grün

5011 Logger Pro GTX RR

Der Profi-Forststiefel für Holzernte und Steilhang.

  • Schnittschutz Klasse 3 (28 m/s), S7S
  • KWF-Profi, Vibram® Teton mit Spike-Option

Logger Pro ansehen

Zamberlan 5013 Delimber GTX RR BOA Schnittschutzstiefel Klasse 2 in Orange

5013 Delimber GTX RR BOA

Forststiefel mit BOA®-Drehverschluss statt Schnürsenkel.

  • Schnittschutz Klasse 2 (24 m/s), S7S
  • Mit Handschuhen bedienbar, RECCO®-Reflektor

Delimber ansehen

Zamberlan 5014 Wald GTX RR Schnittschutzstiefel Klasse 2 in Orange

5014 Wald GTX RR

Der solide Allrounder und Nachfolger des Dryad.

  • Schnittschutz Klasse 2 (24 m/s), S7S
  • Vibram® Schwarzwald, SuperFabric®-Verstärkung

Wald ansehen

Zamberlan 235 Treelogy 2.0 GTX RR Kletterstiefel mit Schnittschutz Klasse 2

235 Treelogy 2.0 GTX RR

Der leichte Kletterstiefel für Arboristen.

  • Schnittschutz Klasse 2 (24 m/s), nur ca. 790 g
  • Pull-Up-System für Steigklemmen

Treelogy ansehen

Alle Modelle im Überblick: Zamberlan bei Kreischer Online. Firmenkunden und Forstbetriebe bekommen bei uns Angebote für größere Mengen.

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Häufige Fragen zu Zamberlan Schnittschutzstiefeln

Wie sind die Erfahrungen mit Zamberlan Schnittschutzstiefeln?

Kunden loben vor allem den Halt im steilen Gelände, die Dichtigkeit und die lange Haltbarkeit. Kritikpunkte sind das Gewicht von rund 1 kg pro Schuh, der hohe Preis und der kleine Schnitt. Wer eine Nummer größer bestellt und dem Stiefel einige Tage zum Einlaufen gibt, ist in der Regel sehr zufrieden.

Fallen Zamberlan Schnittschutzstiefel klein aus?

Ja. Bestell eine Nummer größer als deinen normalen Schuh, mit dicken Wollsocken bis zu eineinhalb Nummern.

Welcher Zamberlan Schnittschutzstiefel hat Klasse 3?

Der 5011 Logger Pro GTX RR. Er schützt bis zu einer Kettengeschwindigkeit von 28 m/s. Delimber, Wald und Treelogy 2.0 haben Klasse 2 (24 m/s).

Gibt es den Zamberlan Dryad noch?

Nein, der 5009 Dryad GTX RR wird nicht mehr hergestellt. Das vergleichbare aktuelle Modell ist der 5014 Wald GTX RR mit Schnittschutzklasse 2.

Sind Zamberlan Schnittschutzstiefel wasserdicht?

Ja. Alle Modelle haben eine GORE-TEX®-Membran und mit Hydrobloc® imprägniertes Leder. Die Forststiefel sind nach EN ISO 20345 als S7S, also als wasserdichter Schuh, zertifiziert.

Wie schwer sind Zamberlan Schnittschutzstiefel?

Die Forststiefel wiegen rund 970 bis 1.000 g pro Schuh, der Kletterstiefel Treelogy 2.0 etwa 790 g.

Kann ich mit Zamberlan Schnittschutzstiefeln Spikes verwenden?

Beim Logger Pro ja. Seine Vibram®-Teton-Sohle hat Gewinde für Schraubspikes und eine Aufnahme für Steigeisen.

Wo werden Zamberlan Schuhe hergestellt?

Die Schnittschutzstiefel werden in Italien gefertigt. Zamberlan sitzt seit 1929 in Schio in der Provinz Vicenza.

Muss ich den Stiefel nach einem Kettensägenkontakt austauschen?

Ja. Die Schutzfasern werden beim Kontakt herausgezogen und schützen an dieser Stelle nicht mehr. Das gilt auch dann, wenn von außen nur ein kleiner Schnitt zu sehen ist.

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Fazit

Unsere Erfahrung mit Zamberlan Schnittschutzstiefeln ist klar positiv: Wer viel im Wald arbeitet, bekommt einen sehr stabilen, dichten und langlebigen Stiefel, der wie ein Bergschuh gebaut ist. Dafür zahlst du einen höheren Preis und trägst etwas mehr Gewicht. Für Profis im Steilhang ist der Logger Pro mit Klasse 3 die erste Wahl, für die meisten anderen reichen Wald oder Delimber mit Klasse 2. Baumkletterer greifen zum Treelogy 2.0. Und egal welches Modell: eine Nummer größer bestellen.

Alle Schnittschutzstiefel ansehen

Quellen und Normen

  • Herstellerangaben zu den Modellen: Zamberlan Forststiefel und Zamberlan Treelogy 2.0.
  • EN ISO 17249:2013 + AC:2014, Sicherheitsschuhe mit Schutz gegen Kettensägenschnitte.
  • EN ISO 20345:2022, Persönliche Schutzausrüstung: Sicherheitsschuhe.
  • Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF), Prüfzeichen KWF-Profi.

Autor: Thomas Kreischer, Kreischer Online. Jahrelange Erfahrung in Verkauf und Beratung von Sicherheitsschuhen und Forstausrüstung.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

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